Und weil es einmal gut geklappt hat, machen wir noch einmal. Schon wieder darf sich einer der onMarketing Trainees zu Worte melden und seine ersten Eindrücke und Erfahrungen bei onMarketing mit der Welt teilen. Heute ist es Sabine Maronn:
Montag
8:45 Uhr. Das Wetter ist schlecht und ich habe noch schlechter geschlafen. Reichlich müde stehe ich vor der Tür von onMarketing. Ich klingle und werde auch gleich herzlich in Empfang genommen. Es folgt eine kleine Bürotour. Es ist ruhig, zu ruhig. Auf meinem neuen Schreibtisch liegen Stift und Schreibblock. Noch weiß ich es nicht, aber diese werden in den nächsten Tagen zu meinen treuen Begleitern. Kurz darauf erfahre ich den Grund für die verdächtige Ruhe, ein Meeting ist angesagt. Etwas nervös sitze ich im Meetingraum und versuche mir während einer kleinen Vorstellungsrunde die neuen Gesichter einzuprägen. Und schon nach Person drei hab ich den Namen von Person eins wieder vergessen. Verdammtes Namensgedächtnis. Bürohund „Mariechen“ mag nicht still sitzen und wird kurzerhand auf den Flur verfrachtet. Wahrscheinlich hatte sie eine Vorahnung, denn nach dem Meeting ist es vorbei mit der trügerischen Ruhe. Däumchen drehen gibt‘s hier nicht. Ich bekomme auch direkt die Einweisung in meine erste Aufgabe. Frisch ans Werk!
…
Auf dem Heimweg habe ich etwas Mühe mich auf die richtige Haltestelle zu konzentrieren und steige zu früh aus. Beim nächsten Versuch klappt‘s besser. Am heimischen Computer zeige ich etwa das Reaktionsvermögen von feuchtem Toastbrot. Vermutlich werde ich heute keine Probleme beim Einschlafen haben.
Dienstag
Noch immer Regen. Habe diesmal besser geschlafen. Ich verbringe den Tag damit, die vielen erklärten Dinge im Kopf zu behalten. Wenn das nicht klappt, dann helfen mir meine Freunde Stift und Schreibblock. Die ersten Seiten sind schnell gefüllt. Hier herrscht das Prinzip „learning by doing“. „Hast Du das schon mal gemacht?“ „Nein noch nicht“ „Ok kein Problem, dann zeig ich‘s Dir und dann bist Du dran“. Da heißt es möglichst schnell Schwimmen lernen. Trotzdem für mich eine der besten und schnellsten Arten zu lernen. Trotz des straffen Arbeitspensums ist immer Platz für den einen oder anderen Scherz, gern auch auf Kosten der lieben Kollegen. Das ist aber kein Problem, denn meistens lässt die Rache nicht lang auf sich warten. Und jeder (wirklich jeder)kann der Nächste sein.
Mittwoch
Graue Wolken am Himmel. Langsam aber stetig gewöhne ich mich an den neuen Tagesrhythmus. Trotzdem war es wohl von Vorteil die Woche vor Ostern zu wählen, so habe ich ein langes Wochenende. Dafür gibt es aber in der Woche extra viel zu tun. Ich hätte mir wahrscheinlich kaum eine anstrengendere auswählen können. Es hat eben alles Vor- und Nachteile. Ich lasse mir gerade eine Aufgabe erklären. Nebenbei sehe ich auf dem Bildschirm, wie im Sekundentakt Nachrichten in das bereits prall gefüllte fremde Postfach flattern und bekomme es etwas mit der Angst zu tun. Es kommt auch nicht selten vor, dass während einer Besprechung Probleme auftauchen, die sofort in Eigenregie, per Mail oder auch mal per Ruf durchs Büro geklärt werden. Von dem Prinzip „eins nach dem anderen“ muss ich mich wohl verabschieden. Bei der ersten Unterbrechung habe ich mich noch gewundert, inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt. Ich habe heute zum ersten Mal Texte für die Webseiten bearbeitet. Sieht leichter aus als es ist. Es gibt eine Menge, so genannte „tödliche“, Stolperdrähte und Fallgruben, aus denen ich mich dank kompetenter Hilfe befreien kann. Außer ein paar Kratzern keine bleibenden Schäden.
Donnerstag
Das Wetter ist…inzwischen egal. Mein letzter Arbeitstag in dieser Woche. Bin immer mit irgendetwas beschäftigt. Habe in den vier Tagen dem Gefühl nach mehr gelernt, als in monatelangem Studium. Nur mit Kaffeemaschinen kann ich noch immer nicht umgehen. Ich freue mich, dass ich ein langes Wochenende habe und bin schon gespannt auf die nächste Woche.













