Archiv für die Kategorie „Suchmaschinenmarketing – SEM“

Google Engage Trainingscamp in München

Dienstag, 15. Mai 2012

Google forciert mit dem Programm “Engage” das Involvement der Agenturen.

Am 4. Juni sind wir von onMarketing in München dabei, und sind gespannt, was Google aktuell zu vermitteln hat. AdWords sind nach wie vor ein mächtiges, und sich immer weiter entwickelndes Onlinemarketinginstrument, an dem niemand vorbeikommt. Umso mehr freuen wir uns, von Google auf den aktuellsten Stand gebracht zu werden. Und natürlich freuen wir uns am meisten auf bilateralen Austausch in der Branche.

Der lapidare Nebensatz “Pro Agentur freuen wir uns auf einen Teilnehmer” ist zwar etwas schade, da dort aber erfahrungsgemäß rege Teilnahme herrscht wohl nachvollziehbar.

 

Einladungstext Google-Engage:

Sie sind herzlich eingeladen! Das Google Engage Team hat Sie als eine der Top-Google Agenturen in Ihrer Region exklusiv ausgewählt, an einem unserer kostenlosen Google Engage-Trainingscamps im Juni teilzunehmen. Seien Sie live dabei und machen Sie sich fit für die neuesten Trends im Online-Marketing.

Was erwartet Sie?

Freuen Sie sich auf einen Tag mit Ihren Google Ansprechpartnern, Workshops und Möglichkeiten zum Netzwerken. Vertiefen Sie Ihr Wissen zum Thema, wie Kunden von Google AdWords überzeugt werden können, und erfahren Sie mehr über die Zukunft und die Anwendung von Display-und Mobile-Werbung und über die Marketingmöglichkeiten von Google+.

Zusätzlich stehen wir Ihnen während der ganztägigen Veranstaltung jederzeit für Fragen zur Verfügung und würden uns freuen, bei Bedarf einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihnen auszumachen. Für Ihr leibliches Wohl ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt.

Share

Ja is´ denn scho Weihnachten? Google-AdWords im Vorweihnachts- und Weihnachtsgeschäft!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Google beglückt uns freundlicherweise nicht nur mit einer erdrückenden Marktführerschaft, sondern im Suchmsachinenmarketingbereich auch mit sehr wertvollen und wertschöpfenden Informationen. So gibt es unter “Google AdWords” target=”_blank”>Weihnachten 2011 – Es geht jetzt schon los…” mit vielen sehr brauchbaren und sinnvollen Informationen. Und da, wie jedes Jahr, so mancher Advertiser darüber stolpert, dass Weihnachten vor der Tür steht, hier im Schnelldurchgang die wichtigsten Inputs für erfolgreiche AdWords-Kampagnen:

- Seien Sie präsent in der Google-Suche
Die Suchanfragen Richtung Weihnachten steigen bereits ab September (wir haben jetzt Mitte Oktober!) an. 50% der Deutschen bestellen bereits im Oktober erste Geschenke online!

- Nutzen Sie die phantastischen Möglichkeiten des ReMarketing
Da die Suche nach Weihnachtsgeschenken bereits im Herbst beginnt, ist jetzt der Zeitpunkt, um Remarketing-Codes auf Ihrer Website einzubauen und wertvolle Kundenlisten zu erstellen.

- Be prepared für den Endspurt
Ende Oktober und Anfang November beginnt die heiße Phase im Weihnachtsgeschäft – die Suchanfragen erreichen ihren Höhepunkt und die Conversions gehen um bis zu 100% nach oben!

- Nach Weihnachten ist vor dem Schlussverkauf und die Zeit der Gutscheineinlöser
70% der Beschenkten tauschen im Januar ihre Geschenke um oder lösen Gutscheine ein. Nach den ruhigeren Weihnachtsfeiertagen steigen die Klicks und Conversions im Januar also noch einmal an.

Es sind heute (13.10.) noch 72 Tage bis Weihnachten!

onMarketing München

Share

Remarketing – Die wiederholte und individuelle Kundenansprache mittels Google-Adwords

Freitag, 16. September 2011

Google-AdWords ist ein mächtiges und ebenso komplexes Werkzeug. Daher starten wir heute eine lose Reihe an Erläuterungen, welche Möglichkeiten Google bietet, bzw. welche Funktionaliäten darin stecken.

Sie möchten die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden in den Weiten des Internets gezielt, wiederholt und effektiv auf sich lenken?

Sie möchten Ihrem Kunden bzw. Besuchern die bereits einmal auf Ihrem Webauftritt waren auf seine Bedürfnisse abgestimmte Werbebotschaften zukommen lassen?
Sie wollen Ihre Markenbekanntheit steigern und Ihren ROI erhöhen? Dann empfehlen wir Ihnen das Remarketing von Google Adwords (bzw. Retargeting über verschiedene Anbieter und Kanäle)!
Im Schnitt verlassen 98% der Besucher eines Webshops selbigen ohne einen Kauf getätigt zu haben. Dieser verschwindet schnell wieder in den Wirren des Netzes oder landet bei Ihrem Wettbewerb. Bei den vielfältigen Angeboten im Internet ist Ihr Shop beim User schnell wieder in Vergessenheit geraten, nicht zuletzt da täglich auf ihn tausende (!) von Werbebotschaften einprasseln.

Mit dem Einsatz von Remarketing (bzw. Retargeting) können Sie sich in das Gedächtnis des Users zurück bringen und seine Aufmerksamkeit auf sich und Ihre Angebote und Produkte zurück holen.

Video Google-Remarketing:

Jeder User, der einmal (über Adwords) Ihren Shop aufgesucht hat, kann mittels Remarketing mit individuellen Werbemitteln und Werbebotschaften wiederholt angesprochen werden.

Während der User im Internet surft, erreicht ihn Ihre Werbung auf verschiedensten Webseiten aus dem reichweitenstarken Google-Contentnetzwerk. Der große Vorteil von Remarketing liegt darin, dass Sie Ihre Kunden und potentiellen Kunden ganz gezielt ansprechen können. Bestellabbrecher können Sie über ausgewählte Angebote und Rabatte in Ihren Shop locken. Kunden, die bereits gekauft haben, können Sie Werbung mit ähnlichen oder passenden Produkten zeigen, Kunden die bestimmte Rubriken durchstöbert haben, können mit Interessenspezifischen Werbemitteln “reanimiert” werden.

Remarketing ist eine sehr empfehlenswerte Adwords-Funktion nicht zuletzt auch zur Erreichung und Steigerung der Markenbekanntheit. Durch die wiederholte Einblendung von Anzeigen und Werbebannern, ist Ihr Shop dauerhaft bei Ihren Webseiten-Besuchern präsent. Doch nicht allein Ihre Markenbekanntheit wächst, sondern Sie steigern auch spür- und messbar Ihren ROI. Durch die individuelle Ansprache von z.B. Bestellabbrechern oder Kunden, die sich bestimmte Kategorien oder Produkte angesehen haben, können Sie Ihre Webseitenbesucher durch gezielte Maßnahmen wieder in Ihren Shop holen.

Remarketing-Strategien

Mit dem Einsatz von Remarketing können unterschiedliche Strategien verfolgt werden. Je nachdem, welches generelle Ziel Sie mit Ihren Adwords-Kampagnen verfolgen, lassen sich unterschiedliche Remarketing-Strategien umsetzen:

Ausweitung der Markenbekanntheit

Sie wollen mit Adwords nicht nur Abverkaufen, sondern auch generell Ihre Markenbekanntheit steigern? Dann eignet sich Remarketing für Sie, um sich im Gedächtnis der User zu verankern. Jeder Besucher Ihrer Webseite, der (über Adwords) auf Ihre Seite gelangt ist, bekommt Ihre Anzeigen beim Surfen immer wieder angezeigt.

Bestellabbrecher

Mit Remarketing lassen sich spezifische User-Gruppen zielgenau ansprechen. Eine gern wieder reaktivierte Gruppe sind die Bestellabbrecher. So können mit einer Remarketing-Kampagne gezielt Personen angesprochen werden, die bereits Produkte in den Warenkorb gelegt hatten, aber den Bestellvorgang nicht abgeschlossen haben.
Mit einer Remarketing-Kampagne speziell für Bestellabbrecher haben Sie die Möglichkeit, diese potentiellen Kunden durch konkrete Handlungsaufforderungen und/oder Incentivierungen wie Gutscheine, Rabatte, dem Anzeigen von Produkten, die sie im Warenkorb hatten oder ähnlichen Produkten u.ä. zurück auf Ihre Seite zu holen.

Sie können mit einer Remarketing-Kampagne auch den Abverkauf eines bestimmten Produktes oder einer Produktkategorie fördern. Alle Besucher, die sich in Ihrem Online-Shop ein bestimmtes Produkt angesehen haben oder Produkte einer bestimmten Kategorie, bekommen danach passende Anzeigen für dieses/r Produkte/s angezeigt.

Cross-Selling / Upselling

Um den Abverkauf zu fördern, wird gerne die Strategie des Cross-Sellings gewählt, um dem Kunden beispielsweise Zubehör für ein bestimmtes Produkt anzupreisen. Cross-Selling können Sie nicht nur in Ihrem Shop selbst betreiben, sondern auch über Remarketing. Hat ein Kunde in Ihrem Shop z.B. ein Massivholzbett gekauft, bekommt er dann beispielsweise Bio-Bettwäsche angezeigt.
Diese Remarketing-Strategien lassen sich beliebig kombinieren und variieren, sodass Sie Ihre unterschiedlichen Zielgruppen jederzeit gezielt erreichen und ansprechen können!

Katrin Schaefer, (noch) Junior Online-Marketing-Managerin und Google Advertising Professional ;o)

Share

Google AdWords im Display Netzwerk tauft das Category targeting in Topic Targeting um

Freitag, 2. September 2011

Das Category targeting im Display Netzwerk von Google AdWords wurde jetzt umbenannt in das sogenannte Topic Targeting. Das Topic targeting ist eine Funktionserweiterung, mit denen dem Werbetreibenden mittlerweile insgesamt rd. 1750 Topics oder Subtopics im Google Display Netzwerk kontextuell einrichten können. Dies ermöglicht die möglichst Nutzerrelevante Ansprache im Werbenetzwerk.

Siehe auch: Das neue Google Display-Netzwerk Und eine englischsprache Studie der CPA(cost per action)-Perfromance-trends gibt es hier: Klick!

Share

Google AdWords jetzt mit Anzeigenformat “Longer Ad Headlines” (Längere Anzeigenüberschriften)

Freitag, 2. September 2011

Google-AdWords ist ein mächtiges Werkzeug. Nicht zuletzt, da Google permanent Funktionen und Möglichkeiten “nachschiebt”, die uns als Agentur auf Trab halten ;o) I.d.R. sind diese Funktionen und neuen Mechanismen in AdWords aber sinnvoll, so wie auch diesmal. Die Google AdWords mit dem neuen Anzeigenformat “Longer Ad Headlines”

Google AdWords mit dem neuen Anzeigenformat “Longer Ad Headlines”

Lt. Google erhöhen sich damit die Klickraten (Conversionrate aber nicht vergessen zu monitoren!) um durchschnittlich 5%. Ganz wichtig dabei aber dazu der etwas sperrige Tipp von Google:

Um von dem „Longer Ad Headlines“ Format zu profitieren, sollten Sie sicher stellen, dass Ihre Anzeigentexte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit oberhalb der organischen Suche ausgespielt werden, für das AdWords System erkennbar aus zwei separaten Textzeilen bestehen, die nicht direkt in einander übergehen. Hilfreich sind hier zum Beispiel ein den Satz beendendes Satzzeichen am Ende der ersten Zeile und Großschreibung zu Beginn von Zeile 2.

Hierzu die Agenturinfo von Google selbst:

Längere Anzeigenüberschriften

Jetzt lohnt es sich noch mehr in den Top-Positionen bei Google AdWords vertreten zu sein. Mit dem neuen Anzeigenformat “Longer Ad Headlines” können Sie mehr Aufmerksamkeit erzielen, wenn Ihre Anzeige auf der Top-Position über den organischen Suchergebnissen ausgespielt wird:

Die Klickraten erhöhen sich durch die längeren Headlines im Durchschnitt um ca. 5%. Ihre Kampagnenbotschaft wird auch bei reinen Sichtkontakten ohne Klick (und ohne Kosten!) groß und deutlich kommuniziert.

Die verlängerten Anzeigen Headlines erfordern keine Umstellung Ihrer Kampagne. Sie werden immer dann mit höherer Wahrscheinlichkeit in einer der Top-Positionen ausgespielt, wenn das AdWords System erkennt, dass Zeile 2 des Anzeigentexts auch problemlos alleine stehen kann. Dann wird Zeile 1 des Anzeigentexts automatisch nach oben in den Titel der Anzeige gezogen und mit einem Gedankenstrich von der Headline getrennt.

Unser Tipp: Um von dem „Longer Ad Headlines“ Format zu profitieren, sollten Sie sicher stellen, dass Ihre Anzeigentexte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit oberhalb der organischen Suche ausgespielt werden, für das AdWords System erkennbar aus zwei separaten Textzeilen bestehen, die nicht direkt in einander übergehen. Hilfreich sind hier zum Beispiel ein den Satz beendendes Satzzeichen am Ende der ersten Zeile und Großschreibung zu Beginn von Zeile 2.

Share

Google und die soziale Komponente des Qualitätsfaktors (oder: Was sind Google Adwords Händler Bewertungen?)

Freitag, 19. November 2010

Seit einiger Zeit ist es möglich Händler in den Adwords-Anzeigen zu bewerten. Dies zeigt Google dann in Form von maximal 5 gelben Sternen. Da der Qualitätsfaktor in Adwords aus einem technischen bzw. mathematischen Algorithmus besteht, fehlte bis heute die soziale Komponente um Händler zu bewerten. Aus diesem Grund hat jetzt Google die Händler Bewertungen ins Leben gerufen (http://bit.ly/axf1gY).
Wie das genau aussieht hier an einem Beispiel mit der Suchphrase/ Suchbegriff „handyvertrag“:

Google Adwords Händler Bewertungen

Google Adwords Händler Bewertungen

Was steckt hinter Google Adwords Händlerbewertungen (oder von Google etwas sperrig auch als Verkäuferbewertungs-Erweiterung genannt) bzw. was bewirken sie?

Abgesehen davon, dass man sich vom Wettbewerb optisch abheben kann, sorgt man gleichzeitig für eine höhere Click-through-Rate (CTR) und damit wahrscheinlich auch für eine bessere Conversion-Rate durch den Vertrauensvorschuss des Users. Das gewonnene „Sicherheitsgefühl“ tut dann ein Übriges.

Übrigens werden diese Verkäufer-Bewertungen nicht nur für die erste Position vergeben, sondern auch für alle anderen Positionen bzw. Ränge der maximal 10 AdWords-Anzeigen. Die Bewertungen in Adwords beziehen sich dabei allerdings nicht auf einzelne Produkte, sondern immer auf den Händler.

Wie bekommt man Google Adwords Händler Bewertungen bzw. wie werden diese vergeben:

Um  bei geschalteten Anzeigen sichtbare Google Adwords Händler Bewertungen zu bekommen, muss man vorher mindestens 30 Bewertungen erhalten haben. Eine durchschnittliche Bewertung von 4 ist Voraussetzung damit die Sterne in den Adwords-Anzeigen erscheinen. Die Adwords Händler Bewertungen generiert Google aus verschiedenen Quellen, wie z.B. Preisvergleichs-Seiten und Bewertungsportalen. Diese können sein:

http://www.shopvote.de
http://www.yopi.de

http://www.heise.de/preisvergleich

http://www.11880.com

http://www.pricerunner.de

http://www.shopauskunft.de

http://www.preistrend.de

http://www.kelkoo.de

http://www.ciao-group.com

http://www.shopauskunft.de

http://www.geizkragen.de
http://www.idealo.de
http://www.preistrend.de
http://www.ekomi.de/de
http://www.shopvote.de
http://www.ciao.de
http://www.trustedshops.de
http://www.cheap-charlie.com

Fazit: Zwar sind nicht alle kostenpflichtigen bzw. auf CPC basierende Preisvergleichsportale unbedingt für alle Online Shops, je nach Zielsetzung, geeignet. Aber mit entsprechenden Bewertungen auf Seiten wie Ciao sind die zu erwartenenden Google Adwords Händlerbewertungen alles in allem eine feine Sache um zusätzliche Aufmerksamkeit und „Trust“ beim zukünftigen Kunden zu bekommen.

Share

Something new bei Google-AdWords: Adwords Campaigns Experiments

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nicht mehr brandneu, aber immer noch heiß: Googles neue Funktion innerhalb der Kampagnensteuerung/ Kampagnenoptimierung von Google-AdWords jetzt auch in Deutschland:

Adwords Campaigns Experiments

Was ist Adwords Campaign Experiments?

Ganz einfach: Der eingehende Traffic kann über Adwords Campaign Experiments “gesplittet”, also aufgeteilt werden. So ist es möglich  innerhalb desselben Zeitraumes Details abzuändern u. zu beobachten. Also die Möglichkeit Änderungen an Kampagnen bezüglich Gebote, Match-Typen, Keywords, Textanzeigen oder bestimmter Keywords in Verbindung zu bestimmten Anzeigen, parallel zu testen.
Adwords Campaign Experiments (oder kurz ACE) erlaubt also positive oder negative Änderungen an der Kampagne wahrzunehmen um entsprechende Informationen gewinnbringend für das eigene Konto einzusetzen. Auch dieses Tool wird von Google (wie immer) kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Problem bisheriger Optimierungs- & Messmethoden war, dass abgeänderte Kampagnen oder Anzeigengruppen zu unterschiedlichen Zeiträumen beobachtet wurden. Dies kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Hauptursachen hierfür können Änderungen in Marketingmaßnahmen, Kundennachfrage, Wettbewerb, Wetter oder sonstige makroökonomische Einflüsse sein.

ACE befindet sich unter Einstellungen

Adwords Campaigns Experiments

Derzeit befindet sich das Ganze noch in der Beta-Phase weshalb die eine oder andere Änderung noch folgen wird. Insgesamt aber wieder (was nicht immer der Fall ist) eine spannende und sinnvolle Erweiterung zur nützlichen und aussagekräftigen Optimierung der AdWords-Kampagnen.

Video zu AdWords Campaign Experiments:

Share

Google Instant ist online/ Instant ist ein Wunder ;o)

Donnerstag, 9. September 2010

Google versucht jetzt die Suchanfrage des Nutzers vorherzusagen. Außerdem werden Suchergebnisse auf Grundlage der Vorhersage noch während der Eingabe in den Suchschlitz angezeigt. Dies passiert allerdings NUR, wenn der Nutzer in/ mit seinem Google-Konto angemeldet ist:

In üblicher Google-Charmanz wird die Frage “Kann man herausfinden, wieviele Nutzer die neue Version verwenden wie folgt beantwortet: Nein.

BeiSistrix (Johannes Beus)gib es einen kurzen Abriss der Meinung im Netz, welche Auswirkungen das haben könnte.

Hier die “offizielle” Meldung von Google über das Google-Agentur-Update:

Sehr geehrter Herr Zmälnig,

gestern haben wir eine neue Version der Google-Suchergebnisseite vorgestellt. Dabei versuchen wir, die Suchanfrage des Nutzers vorherzusagen, während dieser noch schreibt. Außerdem werden Suchergebnisse auf Grundlage dieser Vorhersage noch während des Tippens angezeigt. Dadurch können Nutzer noch schneller zum gewünschten Ergebnis gelangen.
Unseren Blog-Post finden Sie hier und ein Video können Sie sich hier anschauen.

Die Regeln der Anzeigenschaltung und die Kriterien, nach denen die Reihenfolge der Anzeigen bestimmt wird, ändern sich dabei nicht. Allerdings werden Anzeigen mit der neuen Version schon auf Grundlage der Vorhersagen gezeigt. Wenn ein Nutzer beispielsweise “mietwa” eingetippt hat, sagt unser Algorithmus voraus, daß dieser Nutzer möglicherweise nach “mietwagen” suchen wird. Daher werden Suchergebnisse und Anzeigen basierend auf der vorhergesagten Suchanfrage “mietwagen” geschaltet.

Bitte beachten Sie, daß auf google.de nur jene Nutzer die neue Version der Suchergebnisseite sehen, die mit ihrem Google-Konto angemeldet sind. Weiterhin habe diese Nutzer jederzeit die Möglichkeit, zur bisherigen Ansicht zurückzukehren.

Damit Sie und Ihre Kunden auf die neue Version optimal vorbereitet sind, haben wir die Antworten auf die wichtigsten Fragen hier zusammengestellt.

Frage: Wie werden die Suchvorschläge ermittelt?
Die Vorschläge werden durch einen Algorithmus generiert und basieren auf dem Suchverhalten der Google-Nutzer. Bei allen Vorschläge handelt es sich also um Suchanfragen, die tatsächlich schon gestellt wurden. Bei Google Instant wird die gleiche Technologie wie bei den bisherigen Suchvorschlägen (Google Suggest) verwendet.

Frage: Ab wann wird eine Impression gezählt?
Eine Impression wird in jedem dieser drei Fälle gezählt:
- Drücken der Enter-Taste, Klick auf die Suchen-Schaltfläche oder das Auswählen einer Suchanfrage aus den Vorschlägen
- Ein Klick auf einen Link auf der Suchergebnisseite, z.B. auf eine Anzeige, ein Suchergebnis, ein Rechtschreibkorrekturvorschlag, eine verwandte Suchanfrage usw.
- Eine Pause von mindestens drei Sekunden beim Betrachten der Seite

Frage: Kann man herausfinden, wieviele Nutzer die neue Version verwenden?
Nein.

Frage: Welche Auswirkungen hat diese Änderung auf die Zahl der Impressionen und die Klickrate in unseren AdWords-Konten?
Wir können nicht vorhersagen, welchen Einfluß die Änderungen auf die Zahl von Impressionen oder auch die Klickrate in Ihren AdWords-Konten hat. Google Instant könnte aber tatsächlich die Qualität Ihrer Anzeigenklicks weiter verbessern, da wir Google-Nutzern dabei helfen, jene Suchbegriffe zu verwenden, die zur Antwort auf die Suchanfrage führen. Wir empfehlen Ihnen, die für Sie maßgeblichen Kennziffern zu beobachten – also z.B. die Rendite Ihrer Keywords oder auch den CPA (Cost-per-Action) Ihrer Kampagnen.

Frage: Welchen Einfluß hat Google Instant auf den Qualitätsfaktor der Keywords?
Der Qualitätsfaktor eines Keyword wird kontinuierlich auf Grundlage der Leistungsdaten aktualisiert. Etwaige Änderungen bei der Klickrate durch die neue Art der Darstellung werden also im Qualitätsfaktor berücksichtigt. Prinzipiell sind alle Anzeigenkunden von Google Instant betroffen. Wir gehen daher davon aus, daß es durch Google Instant keine Leistungsverschiebungen zwischen den Kunden geben wird.

Frage: Ergeben sich durch Google Instant Änderungen bei den Keyword-Optionen?
Nein. Die Suchergebnisse und Anzeigen werden lediglich auf Grundlage der vorhergesagten Suchanfrage angezeigt. Wenn also ein Google-Nutzer “mietwa” eintippt und wir die Suchanfrage “mietwagen” vorhersagen, schalten wir genau die gleichen Anzeigen, die wir ohne Google Instant bei der Suchanfrage “mietwagen” schalten würden.

Aktualisierung 20.09.2010

Ein Interview mit Stefan Tweraser durch die Internetworld Business/ Tanja Gabler mit einer an und für sich ganz guten Zusammenfassung dessen, was Google-Instant für SEO und SEM bedeutet:

Share

BAW-Sommerakademie, onMarketing ist dabei.

Donnerstag, 12. August 2010
7. BAW Sommer-Akademie
13. und 14. August 2010
an der BAW in München

Die BAW-Sommerakademie naht heran. Als Mentor an der BAW ist die Verknüpfung zur BAW in den letzten Monaten wieder gewachsen, und ich freue mich am 14. August im Abschnitt “Schwerpunkt Neue Medien” mit

So geht´s: Search Engine Marketing

Research online, purchase offline, Google-Places, ReMarketing und viele spannende Weiterentwicklungen und Neuerungen geben diesem Thema permanente Dynamik; eine Herausforderung für alle (Online-) Marketer!

die Sommerakademie bereichern zu dürfen.

Für alle Interessierten daher hier die Notes als Leitfaden für eine spannende Stunde Suchmsachinenmarketing mit rd. 150 interessierten Marketern und Alumnis der BAW:

Präsentation_BAW_Sommerakademie_20100811_RZ_onMarketing

Dazu noch die komprimieren Punkte als Gedankenstütze und schlussendlich dazugehörige und hilfreiche Links:

So geht’s: Search Engine Marketing (insbesondere Google-AdWords)

1) AdWords & Co ist mächtig, ohne Zieldefinition und Planung ohnmächtig und teuer.

Definieren Sie Ihre Kampagnenziele, auch wenn Sie dieses Medium vorerst nur testen wollen. Dies schützt vor unnötigem Budgetverbrauch und Fehlinterpretation dieser Maßnahme. Suchen Sie „nur“ Käufer mit einem gesunden Kosten-Umsatz-Verhältnis sieht die Kampagnenstruktur und Mechanik dahinter anders aus, als wenn Sie einen Brand aufbauen oder beispielsweise möglichst viele Newslettersubscriber gewinnen wollen. Auch Kombinationen daraus sind möglich, erfordern aber entsprechende Strukturen in der Kampagne.

2) Zielgruppendefinition? Ja, auch hier gilt es die Zielgruppe zu definieren!

Insbesondere Google bietet Jahr für Jahr detailliertere Möglichkeiten u.a. demographische Merkmale zu hinterlegen, also nutzen Sie diese Möglichkeit auch. Und vergessen Sie nicht, dass die Anzeigentexte durchaus Spielraum für kommunikative Ausprägungen bieten.

Ist Ihre Zielgruppe der Münchner Kaufkraftprotz oder der badensische Geizkragen? Als Marketer wissen Sie wo Sie Daten zu deren „Aufenthaltsort“ finden, Google erlaubt es Ihnen dann entsprechend zu targeten.

3) Suchmaschinenmarketing ist perfekt messbar, wenn es gemessen wird.

Stellen Sie sicher, dass Sie geeignete und getestete Mechanismen/ Tools in Ihren Webauftritt integriert und überprüft haben, um Beispielsweise mit Google-Analytics dediziert nicht nur Kampagnenziele sondern auch die Zwischenschritte Ihrer Besucher zu analysieren. Oft ist nicht die Maßnahme ungeeignet, sondern womöglich das Ziel der gebuchten Suchbegriffe (Keywords) nicht zielführend und/ oder auf die Kampagnenziele hin ausgerichtet. Vergessen Sie dabei nicht das Conversiontracking. Und machen Sie sich Gedanken über sog. Landingpages, also ggf. auf die Kampagne hin inhaltlich und/ oder gestalterisch speziell ausgerichtete Unterseiten oder Micropages.

4) Know how oder Knock out!

Machen Sie sich in mehr als ausreichender Form mit der Systematik, Struktur und Oberfläche von Google-AdWords vertraut. Tappen Sie nicht in die Fallen, die zwischen Kontoebene, Kampagneneben und Anzeigengruppenebene lauern, und ersparen Sie sich einhergehenden Frust. Viele Kampagnen wurden in diesem Kontext schon fälschlich als nicht erfolgreich und/ oder als zu aufwändig deklariert.

5) Google ist erfolgreich, warum?

Nur Google arbeitet schon so lange und so intensiv mit Qualitätsfaktoren. Wo bei Yahoo & Co. noch der finanziell potenteste über die Platzierung in der Anzeigenhierarchie entscheidet, beurteilt Google (u.a.) stark die Relevanz. Diese muss Ihr oberstes Ziel sein. Verkaufen Sie Schuhe, aber nicht die Marke Adidas, dann glauben Sie nicht mit Keywords in dieser Richtung Käufer „abgreifen“ zu können. Google folgt der in der Kampagne angegebenen Ziel-URL und überprüft rein mechanisch den Inhalt. Steht dieser nicht in ausreichender Relevanz zu den gebuchten Begriffen können Sie sich auf den Kopf stellen und Google wird Ihnen mit stark erhöhten Klickpreisen das Klickbudget aus den Hosentaschen leiern, oder Sie im schlimmsten Fall als irrelevant abtun. Mit einer Qualitätsskala von 1-10 ist hier viel Spielraum für eine effiziente oder ineffiziente Kampagne. Und umso höher die Relevanz, umso niedriger der Klickpreis!

6) Wer Keywords zielgerichtet auswählt und richtig matcht macht das match.

Die Suchmaschine gibt mittlerweile dedizierte Auskünfte zu den exakten Suchtermini. Also verwenden Sie die nötige Aufmerksamkeit darauf, diese Suchbegriffe möglichst nah an Ihre potentielle Zielgruppe anzulehnen; verkaufen Sie T-Shirts dann ist das Keyword „T-Shirt“ schön und reichweitenstark, Ihre Kampagnenziele werden aber wahrscheinlich auch an Schönheit sterben (außer Sie sind Esprit und wollen Ihre Marke weiter aufladen). Also suchen und verwenden Sie Suchbegriffskombinationen wie „T-Shirt gelb xl online kaufen“. Hier sucht Ihr Kunde, also schnappen Sie ihn sich.

Und achten Sie dabei auf die Match (Keywordoption). Google z.B. unterscheidet hier zwischen „Weitgehend passend“, Passende Wortgruppe“ und „Genau passendes Keyword“. Falsche Zuordnungen kosten mitunter immens viel Geld, zu konservative Nutzung selbiger gibt mangelnde Informationen im Suchanfrageleistungsbericht.

7) Die Kunst der Überzeugung macht überzeugte Kunden.

Unwiderstehliche Anzeigen als Erfordernis klingen profan, umso überraschender ist es, wie oft man nötige Kreativität vermissen muss. Dementsprechend ist gerade aufgrund der starr fixierten und wenig üppigen Anzahl von Zeilen und Zeichen der Anzeigentext einer der Schlüssel der Kampagne. Machen Sie das zur Chefsache und verfallen Sie nicht in den Glauben, hier wäre nicht genau so viel zu holen, wie Sie es wahrscheinlich klassisch schon jahrelang praktizieren und immer wieder entsprechend ausfeilen.

Aber versprechen Sie nichts, was Ihr Onlineauftritt nicht halten kann.

8) Kontrolle schützt vor Arbeit nicht,

Gerade die Startphase neuer Kampagnen ist i.d.R. ernüchternd, insbesondere da hier mehr und mehr Mechanismen profunde Kenntnisse bedingen. Die Kampagne kann und muss sich auch entwickeln, geben Sie also nicht zu früh auf und machen Sie sich die Mühe nicht nur Klicks und Sales sondern auch die Usage der über diese Maßnahme kommenden Besucher auszuwerten, um diese Resultate kontinuierlich einfließen  zu lassen. Permanentes nachjustieren der Kampagne(n) bringt Sie dem definierten Ziel schnell näher.

9) Erfolg ist nicht gleich Erfolg.

Wenn Sie Ihre Kampagnen im Griff und im Rahmen definierter Ziele austariert haben geht der Spaß erst richtig los; Remarketing/ Retargeting (den User im Google-Contentnetzwerk nach definierten Zielen erneut ansprechen), Saisonale und/ oder regionale Ausprägungen mit Insights for search nachjustieren oder „Wie verhält sich die View-through-rate“ sind nur einige Stichworte. Was ist mit denen die online suchen und offline kaufen (Stichwort Multichannelkäufer)?

Wie spiele ich die Google-places (vormals Google-local)-Klaviatur, wenn in D bereits bis zu 30% der Suchanfragen ein lokales Merkmal enthalten? Was ist mit mobile, wenn IPhone und IPad den Markt weiter in dieser Geschwindigkeit antreiben? Wie erwirke ich Markenschutz um Trittbrettfahrer vom fahrenden Bus zu stoßen?

10) Lust aber keine Last.

Machen Sie es sich leicht, auch wenn Sie damit nicht die Lorbeeren frisch ernten: Schauen Sie was Ihr Wettbewerb macht! Nutzen Sie entsprechende Tools und/ oder Software, die Ihnen unglaublich viel Arbeit und Geld ersparen kann. Und nutzen Sie die umfangreiche Hilfe von Google & Co., die das Spektrum des Newbies bis zum Profi mehr als brauchbar abdeckt! Auch bietet Google selbst entsprechende Foren, wo sich der Etikette adäquat verhaltenden User mit Ihren Fragen bei anderen immer Rat finden.

Hilfreiche und nützliche Links. Um Ergänzungen wird gerne gebeten:

http://adwords.google.de/

http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU (2.10min)

https://adwords.google.com/support/aw/?hl=de

http://adwords.google.com/support/aw/bin/static.py?hl=de&page=webinars.cs

http://adwords.google.com/support/aw/bin/topic.py?hl=de&topic=15464

https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal

http://www.google.com/insights/search/#q=t-shirt&geo=DE&cmpt=q

http://www.semrush.com/?l=de

https://tools.sistrix.de/sem?tid=6833

seo-toolbar”>http://www.seomoz.org/seo-toolbar

http://www.google.de/intl/de_ALL/analytics/

http://www.econda.de/

https://www.google.com/webmasters/tools/home?hl=de

http://adwords.blogspot.com/

http://searchmarketing.yahoo.com/de_DE/yahoo-suchmaschinenmarketing.php

http://www.google.de/base/?utm_medium=et&utm_source=bizsols&utm_campaign=base

http://www.googlelabs.com/

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3863/

http://www.xobni.com/

Share

Urteil des EuGH erlaubt Google die Nutzung von Marken als Keywords.

Samstag, 24. Juli 2010

Das Thema hat sowohl uns Agenturen als auch die Werbetreibenden selbst beschäftigt. Nun ist eine erste Grundsatzentscheidung da, welche der Gerichtshof der europäischen Union aktuell (23. März 2010) gefällt hat.

Das ausführlliche Urteil (EuGH ) besagt,dass es Google nicht untersagt werden kann, die Buchbarkeit von Markenbegriffen als Keywords zur Verfügung zu stellen. Dementsprechend ist es dann Aufagabe des Markeninhabers, eventuelle Rechtsverletzungen gegenüber dem Werbetreibenden/ demjenigen der das Brandkey bucht in Anspruch zu bringen. Da dann nicht Google als Rechteverletzer in Anspruch genommen werden kann, wird Google auch entsprechend seine Richtlinien anpassen. Die derzeitig veröffentlichten Richtlininien werden sich dann je nach Region entsprechend bewegen, wie im Detail bleibt abzuwarten.

Grundsätzliche Bedeutung hat dass auch dahingehend, dass es nun wieder “leichter” werden wird, entsprechende Keywords/ Brandkeys zu schalten, da Google nicht in erster Instanz für Rechteverletzungen für mögliche Markenrechtsverletzungen in Haft genommen werden kann.

Ein Auszug vom EuGH:

Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 89/104 und Art. 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung Nr. 40/94 sind dahin auszulegen, dass der Inhaber einer Marke es einem Werbenden verbieten darf, auf ein mit dieser Marke identisches Schlüsselwort, das von diesem Werbenden ohne seine Zustimmung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt wurde, für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch sind, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder vielmehr von einem Dritten stammen;

Somit ist das Thema Kampagnenmonitoring- und Kampagnencontrolling ein weiteres Stück wichtiger geworden. Neben meist unerwünschtem Brandkeybidding gilt es nun vermehrt darauf zu achten, welche Trittbrettfahrer über etablierte Brands Besucher zu Wettbewerbsprodukten leiten wollen. Auch das Thema SEM-Publisher wird wieder etwas volatiler, da in diesem Bereich oft und gerne die Power eines Brands nicht im Rahmen einer Affiliatepartnerschaft eingesetzt wird.

Mit nötigem Know-How und dem Ohr am Puls der Zeit sollte das Urteil insgesamt aber das Thema Markenrecht sowohl für den Markeninhaber als auch für Werbetreibende generell vereinfachen.

Share