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Postview Tracking
Defninition:

Das Postview-Tracking/ Post-view-tracking spiel im Affiliatemarketing eine kontroverse Rolle. Herkömmlicherweise wird im Affiliatemarketing das dabei zum Einsatz kommende Cookie nur und erst auf dem lokalen Rechner des Nutzers installiert, wenn dieser auf ein entsprechendes Werbemittel oder Textlink klickt. Wird dieses nicht überschrieben (last cookie counts), so wird damit ziemlich zuverlässig ein Sale getrackt. 

Anders beim Postview-Tracking. Hier installiert sich das Cookie ohne jedes Zutun des Nutzers, bzw. überschreibt auch bereits vorhandene. Allerdings haben diese Cookies oft eine kürzere Gültigkeit, zudem überschreiben sie nicht generell die "Klickcookies". Hierzu gibt es Mindestkritierien an eine entsprechende Kampagne, die durch einen CoC (Code of conduct) des BVDW (Bundesverband der digitalen Wirtschaft, in welchem wir bewußt nicht Mitglied sind), viele Netzwerke, Agenturen und Publisher unterzeichnet haben.
Dieser soll u.a. die Relevanz und Werbewirksamkeit, sowie eine Provisionierung ausgewählter Publisher und die Mindestwerbemittelgröße regeln,

Mindestwerbemittelgröße deshalb, da das Postview sonst in das Cookie-Dropping abrutscht. Dabei wir z.B. mit Hilfe eines 1x1 Pixel großen Frames die Seite des Merchant "aufgerufen" und das Affiliatecookie gesetzt, obwohl der Besucher die Seite nie besucht hat.

Kontrovers ist das Thema Post-view insbesondere wenn Post-view-Publisher mit Multi-Merchant-Bannern mit bis zu 5 und mehr darin beworbenen Programmen bei jeder Pageimpression des Users entsprechend 5 und mehr Cookies "absetzen". Dies eröffnet entsprechenden Sitebetreibern ungeahnte Möglichkeiten, um ggf. bei einer Session dutzende Cookies zu setzen. Daher wurde zwar die Laufzeit (i.d.R.) auf wenige Tage begrenzt, allerdings ändert dass besonders bei Multimerchant-Bannern nichts an der Kontroverse.

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